• #150 Ein geschwollener Lymphknoten & die Diagnose Hodgin-Lymphom
    Apr 7 2026
    Jessi fühlte sich gesund – bis sie einen vergrößerten Lymphknoten an ihrem Hals bemerkte. Die Diagnose: Hodgkin-Lymphom. Obwohl sie keinerlei Beschwerden hatte, ließ sie den Knoten abklären. Die Diagnose folgte schnell und damit begann ein Weg, der ihr Leben komplett veränderte. Jessi wurde operiert, erhielt eine Chemotherapie und galt zunächst als krebsfrei. Doch kurz vor einem Nachsorgetermin spürte sie erneut einen vergrößerten Lymphknoten. Der Krebs war zurück. In dieser Folge erzählt Jessi von ihrem Weg durch die Diagnose, die Therapien und den Rückfall. Sie spricht über Chemotherapie, Immuntherapie und schließlich eine Stammzellentransplantation – und darüber, wie herausfordernd diese Zeit für sie war. Heute ist Jessi mit der Therapie durch. Doch zurück in ihr „altes Leben“ ist sie nicht einfach so gekommen. Sie erzählt, wie sich ihr Alltag verändert hat, welche Langzeitfolgen geblieben sind und was ihr geholfen hat, mit dieser Situation umzugehen. Diese Folge zeigt, wie wichtig es ist, den eigenen Körper ernst zu nehmen – auch dann, wenn man sich eigentlich gesund fühlt.
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    58 mins
  • #149 Leben mit einem Angiosarkom
    Mar 31 2026
    Mit 29 ertastete Marijana einen Knoten in ihrer Brust. Was zunächst unauffällig wirkte, entpuppte sich später als ein Angiosarkom, eine seltene und aggressive Krebsart. Alles begann mit diesem Knoten. Marijana erzählt, wie sie diesen Moment erlebt hat und wie schnell sich ihr Leben seitdem verändert hat. Zunächst wurde sie beruhigt und sollte abwarten. Doch ihr Gefühl ließ sie nicht los und als sich der Knoten veränderte, suchte sie erneut ärztlichen Rat. Kurz darauf stand die Diagnose fest. Marijana erzählt in dieser Folge von ihrem Weg: von den ersten Symptomen über die Diagnose bis hin zu intensiven Behandlungen. Sie spricht darüber, welche Auswirkungen die Erkrankung auf ihr Leben hat und warum es so wichtig ist, den eigenen Körper ernst zu nehmen. Es folgten mehrere Operationen, Chemotherapien, Bestrahlung, Immuntherapie. Das Angiosarkom hat Metastasen gebildet, Marijana gilt als Palliativpatientin. Und trotzdem geht es in diesem Gespräch nicht nur um die Krankheit. Es geht auch darum, wie Marijana einen Umgang mit ihrer Situation gefunden hat und was ihr hilft, den Alltag zu bewältigen.
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    1 hr and 16 mins
  • #148 Was ist Lichen sclerosus?
    Mar 24 2026
    Jucken, brennen, Veränderungen im Intimbereich - und trotzdem lange keine Diagnose. Viele Frauen kennen genau das. Und oft steckt etwas dahinter, worüber viel zu selten gesprochen wird: Lichen sclerosus. In dieser Folge spreche ich mit Birte Schlinkmeier, Pelvic Care Nurse an der Rehaklinik in Bad Oexen, und mit Bettina Fischer, die den Verein Lichen sclerosus in der Schweiz leitet und selbst betroffen ist. Gemeinsam erklären sie, was LS eigentlich ist, woran man die Erkrankung erkennen kann und warum eine frühe Diagnose so wichtig ist. Wir sprechen über typische Symptome, mögliche Ursachen und darüber, warum auch Mädchen bereits daran erkranken können. Es geht auch um Behandlungsmöglichkeiten, den richtigen Umgang mit der Haut und um viele praktische Fragen aus dem Alltag: Was kann man selbst tun? Worauf sollte man achten? Und wie kann es gelingen, gut mit einer chronischen Erkrankung zu leben? Diese Folge vermittelt Wissen, macht Mut und zeigt vor allem, wie wichtig Aufklärung für den eigenen Körper ist.
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    1 hr and 4 mins
  • #147 Krebs verstehen
    Mar 17 2026
    Wie entsteht Krebs eigentlich? Und warum erkranken so viele Menschen im Laufe ihres Lebens daran? Über diese Fragen spreche ich mit Dr. Andrea Zobel, sie ist Biochemikerin und Krebsforscherin. Sie erklärt, wie im Körper Krebs entsteht, welche Rolle Alter, Zellteilung und körpereigene Reparatursysteme dabei spielen und warum Krebs oft ein Prozess ist, der sich über Jahre entwickelt. Wir sprechen über die sogenannten Multistepprozesse der Krebsentstehung, über Faktoren, die unseren Körper zusätzlich belasten können, und über die großen Fortschritte in der modernen Krebstherapie. Von zielgerichteten Behandlungen bis hin zu immunologischen Ansätzen. Andrea spricht jedoch nicht nur als Wissenschaftlerin über Krebs. Mit 60 Jahren erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Sie erzählt, wie sie diese Zeit erlebt hat und warum sie dankbar war, dass der Tumor so früh entdeckt wurde. In dieser Folge wird vor allem der wissenschaftliche Blick auf Krebs deutlich, geprägt von Forschung, Medizin und neuen Therapieansätzen.
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    53 mins
  • #146 Plötzlich Speiseröhrenkrebs
    Mar 10 2026
    Jasmin war 21 Jahre alt, als sie nachts mit starker Übelkeit aufwachte. Das Erbrechen hörte nicht auf, sie kam ins Krankenhaus und erhielt kurze Zeit später eine Diagnose, mit der in diesem Alter niemand rechnet: Speiseröhrenkrebs im Stadium 3. Diese Krebsart tritt normalerweise viele Jahrzehnte später auf. Jasmin hatte vorher keine eindeutigen Warnzeichen. Das Einzige, woran sie sich rückblickend erinnert, war ein Druckgefühl in der Brust, das sie damals nicht weiter hinterfragt hatte. Nach der Diagnose folgte eine große Operation: Ein Teil der Speiseröhre wurden entfernt, aus dem Magen wurde ein Schlauchmagen geformt. Danach begann eine intensive Zeit mit Radiochemotherapie und schließlich eine Immuntherapie. In dieser Folge erzählt Jasmin, wie sie diese Zeit erlebt hat - körperlich und emotional. Sie spricht darüber, wie sich ihr Leben seit der Diagnose verändert hat, welche Herausforderungen der Alltag mit sich bringt und warum sie heute sagt, dass sie nicht mehr derselbe Mensch ist wie vorher.
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    48 mins
  • #145 Diagnose Uterussarkom
    Mar 3 2026
    Sandra war vier Jahre alt, als sie die Diagnose Wilms-Tumor im Stadium 4 erhielt. Sie hatte bereits Metastasen in der Lunge. Eine Niere wurde entfernt. Es folgte Chemotherapie und Bestrahlung. Und das alles in der 80er Jahren, einer Zeit, in der Kinder noch allein im Krankenhaus lagen. Einige Jahre später verlor sie ihre Mutter an Brustkrebs. Mit 41 Jahren folgte ihre eigene Brustkrebsdiagnose. Es folgte der übliche Therapieweg. Doch Sandras Geschichte endet dort nicht. Im Jahr 2023 spürte sie, dass etwas nicht stimmte. Es begann mit Verdauungsproblemen gefolgt von einem Leistungsabfall. Ein zunächst entfernter Tumor wurde als gutartig eingestuft. Doch Sandra hörte nicht auf, nach Antworten zu suchen. Sie recherchierte und hinterfragte - und stieß dabei selbst auf den Verdacht eines Sarkoms. Es folgte eine große Operation mit Bauchschnitt, mehrere Tumore wurden entfernt. Die Diagnose: ein Low-Grade-Endometriose-Uterussarkom - mehrere Tumorherde. In dieser Folge erzählt Sandra von einem Leben mit mehreren Krebsdiagnosen, von Verlusten, von Eigenverantwortung und davon wie wichtig es ist, den eigenen Körper ernst zu nehmen. Es ist ein Gespräch über Widerstandskraft, über Zweifel und über den Moment, in dem man merkt, dass man selbst genauer hinsehen muss.
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    1 hr and 10 mins
  • #144 HPV zwischen Panik und Realität
    Feb 24 2026
    HPV. Drei Buchstaben, die viele Frauen irgendwann einmal hören – oft beiläufig im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung. In dieser Folge spreche ich mit Simone Hotz, sie ist Sexualpädagogin, und Christine Peters, sie ist Zytologieassistentin und beurteilt täglich die Zellabstriche unter dem Mikroskop. In dieser Folge geht es weniger um medizinische Grundlagen, sondern um das, was eine solche Diagnose emotional auslösen kann. Wir sprechen darüber, warum ein positiver HPV-Test noch kein Krankheitsbild ist, warum der Pap-Wert bei der Einordnung so wichtig ist und weshalb der Körper in den meisten Fällen selbst mit dem Virus fertig wird. In etwa 90% der Fälle heilt eine HPV-Infektion von allein aus - aber diese Zeit des Abwartens kann psychisch belastend sein. Es geht auch um die Art der Kommunikation. Wie werden Befunde erklärt? Was fehlt oft im Gespräch? Und was würde Frauen wirklich helfen, um ruhig zu bleiben und sich gut informiert zu fühlen? Diese Folge soll einordnen, aufklären und beruhigen. HPV ist nicht Exotisches, nichts "Selbstverschuldetes" - sondern etwas, mit dem sehr viele Menschen im Laufe ihres Lebens in Kontakt kommen. Wichtig ist, informiert zu sein. Und sich selbst nicht in Panik zu versetzen.
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    1 hr and 1 min
  • #143 Zwischen Erschöpfung und Diagnose
    Feb 17 2026
    Moni fühlte sich lange erschöpft und nicht belastbar. Ein Zustand, den sie nicht kannte. Sie schob es auf den Stress oder die Wechseljahre. Erst eine auffällige Veränderung an der Vulva brachte sie dazu, genauer hinzusehen. Was zunächst unscheinbar begann, wurde schließlich zu einer Diagnose, die sie bis dahin nicht einmal kannte: Vulvakarzinom. In dieser Folge spricht Moni über den Weg bis zur Diagnose, über schmerzhafte Symptome und über die Operation, die ihr Leben verändert hat. Sie erzählt, wie sie mit Bestrahlung und den körperlichen Folgen umgeht und warum Vertrauen in die Medizin für sie eine wichtige Rolle gespielt hat. Heute lebt Moni mit den Folgen der Therapie. Körperliche Veränderungen und Geduld gehören dazu. Und trotzdem sagt sie: Sie ist froh, dass die schmerzhaften Stellen verschwunden sind. Es ist ein Gespräch über Vertrauen, Anpassung und die Kraft, Schritt für Schritt weiterzugehen.
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    51 mins